Eine brillante Geschäftsidee ist nur die halbe Miete.
Frei ist der Weg zum Erfolg erst dann, wenn die Hürde „Finanzierung“ genommen ist. Eine schnelle und optimale Finanzierung ist einer der Schlüsselbausteine für eine dauerhaft erfolgreiche Franchisegründung. Im Regelfall reicht das Eigenkapital zur Finanzierung des Vorhabens nicht aus, aber auch wenn ausreichend Eigenmittel vorhanden sind, gibt es gute Gründe, einen Teil des Vorhabens zinsgünstig fremd zu finanzieren. Das klassische Hausbankdarlehen sowie die zinsgünstigen Förderdarlehen der KfW Mittelstandsbank oder einer regionalen Förderbank zählen zu den am häufigsten eingesetzten Finanzierungsinstrumenten.
Dr. Matthias Menke
Berater für Finanzierung
Dr. Matthias Menke, Jahrgang 1967, studierte nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung Wirtschaftswissenschaften sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Im Anschluss an sein Studium promovierte er zum Thema Finanzierung der Unternehmensnachfolge an der Universität Münster. Noch während seiner Promotion gründete er mit zwei Geschäftspartnern ein Stahlservicecenter mit rund 80 Mitarbeitern. Gleichzeitig war er als Leiter Unternehmensentwicklung eines mittelständischen Stahlbearbeiters, verantwortlich für die Restrukturierung und den sich anschließenden M&A Prozess zum Verkauf von Geschäftsanteile der Gesellschafter. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortete er anschließend die Post-Merger Integration in einen amerikanischen Konzern. Seit 2002 ist Dr. Matthias Menke leitender Berater und hat sich auf die Themen Finanzierung in den Phasen Unternehmensnachfolge und Sanierung sowie die Beratung von Banken und Institutionen spezialisiert. Als geschäftsführender Gesellschafter der finanziat GmbH ist er maßgeblich an der Konzeption und Entwicklung von Geschäftskonzepten im Franchise und der Einführung neuer Instrumenten in der Gründungsfinanzierung für Franchise-Geber und Franchise-Nehmer beteiligt. http://www.finanziat.de/Der Weg zum notwendigen Fremdkapital führt in der Regel über eine Bank oder Sparkasse, denn für die Förderbanken gilt das Hausbankprinzip, d.h. der Antrag für ein Förderdarlehen wird regional bei einer Sparkasse, einer Volks- und Raiffeisenbank oder einer Privatbank gestellt.
Auf dem Weg zur Finanzierung des Vorhabens stellt die Hausbank oftmals eine große Hürde dar. Sagt die Bank „nein“, kann der Traum von der beruflichen Selbständigkeit ein jähes Ende nehmen. Leider bieten Gründerinnen und Gründer aber nicht selten selbst den Grund dafür. Die Auswertung eines bundesweiten Aktionstages der Industrie- und Handelskammern zeigt: Jeder zweite Gründer geht schlecht vorbereitet ins Bankgespräch. 46 Prozent können Kreditinstituten kein ausgereiftes Geschäftskonzept vorlegen. 27 Prozent können Nachfragen zum eigenen Businessplan nicht schlüssig beantworten. Dabei ist mit der Einführung von Gründer-Ratings die Präsentation nachvollziehbarer Daten und Zahlen heutzutage entscheidend für den Erfolg des Bankgesprächs.
Lassen Sie sich professionell beraten!
Für die Sicherstellung der Finanzierung sind ein aussagekräftiger und Adressaten gerecht aufbereiteter Businessplan sowie ein überzeugendes Bankgespräch unerlässlich. Arbeitsagenturen und Banken investieren verständlicherweise lieber in gut vorbereitete Gründungen, die einem gut durchdachten Plan folgen.
Der Businessplan sollte daher nie als Formalie betrachtet werden, sondern als Instrument, die Erfolgschancen einer Gründung deutlich zu steigern. Bereits während des Schreibens und Rechnens nehmen Gründer viele Fragen und Probleme vorweg und können sie noch vor ihrer Entstehung lösen. Auch die von Arbeitsagenturen verlangte fachkundige Stellungnahme sollten Gründer als sehen, nämlich die ehrliche Meinung eines unbeteiligten Dritten zu hören.
Gründer sollten sich eine Beratung suchen, die ihnen eine persönliche und professionelle Unterstützung anbietet. Der Berater sollte nicht nur die Tricks und Fallen bei der Finanzierung von Gründungsvorhaben sehr gut kennen, sondern aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem von Gründer gewählten Franchise-System das Geschäftsmodell in der notwendigen Tiefe kennen. So gelingt es, dauerhaft erfolgreiche Existenzgründungen zu initiieren.